Er war da, der Augenblick. Was soll ich schreiben ?
Paul, mein Paul ist gegangen.
Geweint sind viele Tränen, gedrückt, verabschiedet, ihm immer wieder millionenfach gesagt, wie schwer es mir fällt. Mein Paul, mein erster Hund. Der Hund, den ich doch erst im Rentalter haben wollte. Der Hund, der einfach in mein Leben trat und Alles auf den Kopf stellte. Mein Paul, ich wußte nicht viel über Hunde, er aber wohl viel über Menschen…
Paul, Du warst immer der Streber, schon in der Welpenschule.. Paul, der meine Brötchen morgens nach Hause trug, Paul, den ich von läufigen Hündinnen zurückrufen konnte, Paul, der immer an meiner Seite war. Morgens beim Aufstehen, abends, wenn ich eingeschlafen bin.
Bis ja, bis es nicht mehr ging. Ich habe es nicht sehen wollen, ich habe es nicht wahrhaben wollen, ich wollte es nicht.

Und dann habe ich gestern ein Gespräch geführt und mir wurde klar, er ist da – der Moment.

Wie kann man nur einen Hund so lieb haben… ? Du fehlst mir, ich hätte Dich immer weiter hin- und hergetragen. Egoistisch, ich weiß. Du bist in meinen Armen so sanft eingeschlafen. Ich habe verstanden, es war so weit. Ich danke Dir für fast 15 Jahre mit Dir. Du bleibst die Nummer 1 für mich.

Mach es gut, mein Paul, Deine Tina